TRADESIGNAL HOW TO 01.

POINT & FIGURE CHARTS FÜR EINSTEIGER.

DIE ULTIMATIVEN TOOLS FÜR PROFITABLE INVESTMENTENTSCHEIDUNGEN.

Point & Figure Charts bieten aufgrund des eingebauten Filter-Mechanismus zahlreiche Vorteile gegenüber klassischen Balken- oder Kerzencharts. Egal ob Trend-, Unterstützungs- und Widerstandslinien oder diverse Kursmuster – in dieser Ausgabe erfahren Sie, wie mit Tradesignal alles automatisch anzeigen lassen und damit Ihre Investmententscheidungen verbessern können.

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INHALT.

  • Welche Vorteile haben Point & Figure Charts?
  • Box-Größe und Reversal-Faktor – Die Parameter bei Point & Figure Charts.
  • Einfache Bestimmung von Unterstützungs- und Widerstandszonen.
  • Objektive Trendlinien – Eine Spezialität des P&F Charts.
  • Point & Figure Patterns identifizieren – Mit dem neuen Tradesignal Indikator.
  • Neuer Pole Reversal Indikator warnt rechtzeitig vor Fehlausbrüchen.
  • Mit Point & Figure Charts Kursziele bestimmen.
  • Tradesignal bestimmt die Kursziele vollautomatisch.
  • Wichtige Tipps für den Umgang mit Point & Figure Kurszielen.

 

WELCHE VORTEILE HABEN POINT & FIGURE CHARTS?

Point & Figure Charts gehören zu den ältesten Chart-Formen überhaupt und bieten zahlreiche Vorteile bei der Analyse und der Ableitung objektiver Handelssignale. Aufgrund ihrer einzigartigen Konstruktion und Darstellung gelten P&F Charts in vielen Kreisen als kompliziert oder gar verwirrend – zu Unrecht. Mit der vorliegenden How To-Ausgabe möchten wir Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, welche neuen Tools Tradesignal für professionelle Analysen bietet.

Die Ursprünge der Point & Figure Charts reichen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als Kursbewegungen noch manuell und aus Zahlen gezeichnet wurden. Ihren Durchbruch haben sie aber erst durch die Werke von A.W. Cohen geschafft. Cohen war es, der die heute übliche Darstellung eingeführt hat: Point & Figure Charts bestehen aus einzelnen Boxen, die jeweils eine bestimmte Bewegungsgröße des Kurses repräsentieren. Das Besondere an Point & Figure Charts ist die nichtlineare Zeitachse, weil nur dann Boxen im Chart eingezeichnet werden, wenn die Kursbewegung signifikant genug ist.

Die spezielle Konstruktion dieser Chart-Form leistet hervorragende Dienste, wenn es darum geht, unwesentliches Kursrauschen aus dem Chart zu eliminieren. Hierdurch können Unterstützungs- und Widerstandszonen und Kursmuster viel klarer und einfacher erkannt werden. Abbildung 1a zeigt den Kursverlauf der Adidas-Aktie als Point & Figure Chart seit dem Jahr 2011.

Als Vergleich dazu ist in Abbildung 1b der entsprechende Candlestick Chart dargestellt. Bereits ein kurzer Blick genügt, um festzustellen, dass der Point & Figure Chart viel aufgeräumter aussieht. Er filtert unwesentliche Kursbewegungen heraus, während im  herkömmlichen Kerzenchart für jeden Handelstag eine Kerze abgetragen wird – unabhängig davon, wie signifikant die Kursbewegung war.

ABB. 1A: POINT & FIGURE CHART (ADIDAS AG).

Point & Figure Charts bestehen aus X- und O-Säulen und weisen eine nichtlineare Zeitachse auf. Dargestellt ist hier der Kursverlauf der Adidas-Aktie seit 2011 mit einer Box-Größe von 1%. Die Filterung unwesentlicher Kursbewegungen – im vorliegenden Chart werden Kursänderungen unter 1% nicht berücksichtigt – sorgt für ein aufgeräumtes und klares Bild.

ABB. 1B: CANDLESTICK CHART (ADIDAS AG).

Beim Candlestick Chart wird für jeden Handelstag eine Kerze abgetragen – auch wenn die Kursveränderung marginal ausfiel. Im Gegensatz zum Point & Figure Chart weist diese Chart- Art einen höheren Anteil an Kursrauschen auf und wirkt daher unübersichtlicher.

BOX-GRÖSSE UND REVERSAL-FAKTOR – DIE PARAMETER BEI POINT & FIGURE CHARTS.

Das auffälligste Merkmal des Point & Figure Charts ist dessen Aufbau. X-Säulen stehen für steigende Kurse, O-Säulen für fallende Notierungen. Jede dieser Säulen besteht wiederum aus einzelnen Boxen. Ihre Größe kann individuell eingestellt werden
und bestimmt die Intensität der Filterung.

Ein Beispiel: Bei einer steigenden X-Säule und einer Box-Größe von 1 repräsentiert die Box bei 100 den Kursbereich von 100 bis 100,99. Der Kurs muss also mindestens auf 101 ansteigen, damit eine neue X-Box im Chart eingezeichnet wird. Bei einer Box-Größe von 5 würde erst dann ein neues X eingezeichnet, wenn der Kurs auf mindestens 105 ansteigt usw.

Es gibt zwei gängige Methoden zur Definition der Box-Größe*:

  • konstant: z.B. 1 Box = X Punkte oder Y Währungseinheiten
  • prozentual: z.B. 1 Box = 1%

*Tradesignal bietet darüber hinaus weitere Modi, zum Beispiel auf Basis der Average True Range (ATR). Als Basis für die
Berechnung können entweder Schlusskurse oder aber High- und Low-Kurse dienen. Letztere sind genauer und sollten daher
präferiert werden.

ABB. 2: TRADESIGNAL PARAMETER FÜR POINT & FIGURE CHARTS.

Tradesignal bietet alle verfügbaren Methoden zur individuellen Einstellung der Box-Größe.

Grundsätzlich gilt: Die Box-Größe bestimmt die Sensitivität des Point & Figure Charts. Damit ist klar, dass der Zeithorizont des Traders ausschlaggebend für die Wahl der passenden Box-Größe ist. Ein sehr kurzfristig orientierter Marktteilnehmer könnte zum Beispiel eine Box-Größe von 5 Punkten im DAX wählen, während sich ein anderer Trader eher für Werte von 50 Punkten entscheidet, weil er eine gröbere Filterung wünscht. Gerade bei langfristigen Charts und Basiswerten, deren Kurse im Zeitverlauf großen Schwankungen unterliegen, empfiehlt sich aber der Einsatz der prozentualen Box-Einstellung. Üblich sind hier Werte im Bereich von 0,5 Prozent bis 2 Prozent. Point & Figure Charts können sowohl im kurzfristigen Intraday-Bereich – hier liegt der Ursprung dieser Chart-Form – als auch im Tageschart eingesetzt werden. Zeitebenen darüber (weekly, monthly) sind allerdings nicht zu empfehlen.

Neben der Größe der Box bestimmt ein weiterer Parameter die Charakteristik eines Point & Figure Charts – der sogenannte Reversal-Faktor. Diese Zahl gibt an, wie viele Boxen für eine Gegenbewegung erforderlich sind, um im Chart einen Trendwechsel – von X zu O oder umgekehrt – einzuleiten. Am häufigsten werden 3-Box-Reversal- Charts verwendet, d.h. erst bei einer Gegenbewegung im Umfang von mindestens 3 Boxen wird eine neue Säule im Point & Figure Chart begonnen. Die nachfolgende Übersicht veranschaulicht den Charting-Prozess anhand eines einfachen Beispiels.

ABB. 3: KONSTRUKTION EINES POINT & FIGURE CHARTS.

Der Point & Figure Chart filtert je nach Parametereinstellung unwesentliche Kursbewegungen (z.B. Seitwärtsphasen) heraus und hat deshalb keine lineare Zeitachse.

EINFACHE BESTIMMUNG VON UNTERSTÜTZUNGS- UND WIDERSTANDSZONEN.

Point & Figure Charts eignen sich hervorragend zur Analyse der Wertpapiermärkte. Mithilfe der Filterung können Unterstützungs- und Widerstandszonen schnell und vor allem klar ermittelt werden. Je öfter der Kurs an einem Kursniveau abprallt – zu erkennen an mehreren Säulen auf gleicher Höhe – desto signifikanter der Widerstand bzw. die Unterstützung. Die nachfolgende Abbildung zeigt den Verlauf des Währungspaars EURJPY inklusive Unterstützungs- und Widerstandslinien, die mit dem Tradesignal Indikator „P&F Support & Resist“ automatisch identifiziert und visualisiert werden (Voraussetzung hierfür ist Tradesignal ab Version 6).

ABB. 4: UNTERSTÜTZUNGS- UND WIDERSTANDSLINIEN (EURJPY).

Mit dem Tradesignal Indikator „P&F Support & Resist“ lassen sich Unterstützungs- und Widerstandszonen in einem Point & Figure Chart automatisch anzeigen.

OBJEKTIVE TRENDLINIEN – EINE SPEZIALITÄT DES P&F CHARTS.

Trendlinien spielen in der Technischen Analyse eine wichtige Rolle, allerdings ist die Technik in hohem Maße von Subjektivität geprägt – nicht so bei Point & Figure Charts. In den traditionellen 3-Box-Reversal-Charts werden Trendlinien nämlich stets im 45-Grad-Winkel eingezeichnet und sind damit eindeutig festgelegt.

Die Regel ist ganz einfach: Bricht der Kurs die Abwärtstrendlinie nach oben, wird eine Aufwärtstrendlinie eingezeichnet und umgekehrt. Sie bleibt anschließend so lange intakt, bis sie erneut gebrochen wird. Blicken wir erneut auf den Kursverlauf des Währungspaars
EURJPY – dieses Mal sind alle Trendlinien zu sehen, die der Tradesignal Indikator „P&F Trendlines“ automatisch einzeichnet.

ÜBRIGENS: Wussten Sie schon, dass Trendlinien aus dem Point & Figure Chart auch in den normalen Bar- oder Candlestick-Chart übertragen werden können? Hierbei handelt es sich um eine Spezialität von Tradesignal. Werfen Sie einen Blick in unsere Algorithmic Trading Tips Ausgabe 5, wenn Sie mehr erfahren möchten.

ABB. 5: TRENDLINIEN.

Mit dem Tradesignal Indikator „P&F Trendlines“ lassen sich Trendlinien im 45-Grad-Winkel automatisch anzeigen.

POINT & FIGURE PATTERNS IDENTIFIZIEREN – MIT DEM NEUEN TRADESIGNAL INDIKATOR.

Neben Unterstützungs- und Widerstandszonen und Trendlinien bieten Point & Figure Charts klare Pattern, die für die Generierung von Handelssignalen herangezogen werden können. Das einfachste Pattern, das gleichzeitig die Grundlage für alle anderen, komplexeren Kursmuster bildet, ist der Double Top Breakout. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei nicht um ein bearishes, sondern um ein bullishes Muster. Ein Double Top Breakout liegt nämlich dann vor, wenn eine X-Säule über das Hoch einer vorhergehenden X-Säule ausbricht.

Die bearishe Variante Double Top Breakdown ist gegeben, wenn die aktuelle O-Säule das Tief der vorhergehenden O-Säule unterschreitet. Analog dazu verhalten sich Triple Top Breakouts – der einzige Unterschied ist, dass nun zwei Säulen auf gleicher Höhe
vorliegen und dann durch eine dritte gebrochen werden müssen.

Wichtig hierbei: In 3-Box-Reversal-Charts können Double- oder Triple Tops bzw. Bottoms sowohl Umkehr- als auch Fortsetzungsformationen darstellen.

ABB. 6A: DOUBLE TOP & TRIPLE TOP.

ABB. 6B: DOUBLE BOTTOM & TRIPLE BOTTOM.

Unterschrift: Double Tops und Bottoms bilden die Grundlage für zahlreiche Point & Figure Patterns.

Das nachfolgende Schaubild zeigt den Verlauf des DAX-Index samt automatischer Pattern-Erkennung. Hierzu wählen wir den neuen Indikator „P&F Pattern“ und stellen bei Pattern zunächst auf „MultiTop“. Darüber hinaus kann festgelegt werden, ob nur Umkehrmuster, Fortsetzungsmuster oder beide angezeigt werden sollen.

Mit der neuen Tradesignal Version 7.3. werden neben Multi Tops auch sogenannte Traps automatisch erkannt und im Chart markiert. Eine solche Falle für die Bullen ist ein Breakout, der anschließend wieder schnell in eine Umkehrbewegung mündet. Ein Bull Trap entsteht immer dann, wenn der Breakout nur aus 1 Box besteht und anschließend ein 3-Box-Reversal folgt. Die umgekehrte Variante wird als Bear Trap bezeichnet. Ein weiteres Muster, das Tradesignal automatisch erkennt, ist das sogenannte Catapult. Eine grafische Übersicht der beiden Kursmuster finden Sie im Folgenden.

ABB. 7A: BULLISH & BEARISH CATAPULT.

Eine Catapult-Formation beschreibt den einen Ausbruch aus einem mindestens 3 Boxen umfassenden Top oder Bottom, der von einer Gegenbewegung (Pullback) gefolgt wird, um anschließend wieder ein neues Breakout-Signal zu generieren.

ABB. 7B: BULL & BEAR TRAP.

Eine Bullen- oder Bärenfalle entsteht immer dann, wenn ein erfolgter Ausbruch (bestehend aus einer Box) von einer 3-Box-Umkehrbewegung gefolgt wird.

ABB. 8: MULTI TOPS BEIM DAX.

Mithilfe des Tradesignal Indikators „P&F Pattern“ lassen sich beliebige Point & Figure Kursmuster automatisch identifizieren und im Chart darstellen. Wie man erkennen kann, hat der DAX im Mai 2014 ein klassisches Triple Top Long-Signal generiert. Ein Ausbruch über die graue Linie würde ein neues Kaufsignal (Triple Top Breakout) darstellen.

NEUER POLE REVERSAL INDIKATOR WARNT RECHTZEITIG VOR FEHLAUSBRÜCHEN.

Eine weitere Neuheit im Indikatoren-Lager ist der „P&F Long Pole“. Er zeigt an, wenn eine bestimmte Gegenbewegung nach einem Ausbruch stattgefunden hat und kann damit als frühes Warnsignal für einen potenziellen Fehlausbruch genutzt werden. Tradesignal
bietet die Möglichkeit, die prozentuale Schwelle dieses Reversals, aber auch den Umfang des vorherigen Breakouts individuell festzulegen.

Ähnlich wie bei Fibonacci Retracements können Trader bestimmte Gegenbewegungen definieren und bei deren Eintreffen zum Beispiel Positionen anpassen oder schließen. Damit kein Pole-Signal unbeachtet bleibt, empfiehlt sich die Aktivierung der Alarmfunktion. Abbildung 10 zeigt, dass der S&P 500 mehrere Pole Reversals generierte, die sich im Nachhinein als gute Frühwarnsignale erwiesen.

ABB. 9: EIGENSCHAFTENFENSTER FÜR P&F LONG POLE INDIKATOR.

Der neue „P&F Long Pole“ Indikator zeigt frühzeitig potenzielle Fehlausbrüche an und liefert damit wertvolle Hinweise für den Trader und Asset Manager.

ABB. 10: HIGH POLE UND LOW POLE IM S&P 500 TAGESCHART (BOX-GRÖSSE 0,5%, 3-BOX-REVERSAL).

Der neue „P&F Long Pole“ Indikator zeigt frühzeitig potenzielle Fehlausbrüche an und liefert damit wertvolle Hinweise für den Trader und Asset Manager.

MIT POINT & FIGURE CHARTS KURSZIELE BESTIMMEN.

Neben zahlreichen Formationen bieten Point & Figure Charts ein weiteres Highlight für Trader und Investoren jeglicher Couleur: die Bestimmung von potenziellen Kurszielen. Mithilfe sogenannter „Counts“ werden hierbei bestimmte Kursbewegungen nach eindeutigen Regeln nach oben oder unten projiziert und im Chart abgetragen. Es gibt zwei Methoden zur Kurszielbestimmung – die horizontale und die vertikale. Während bei der horizontalen die Breite einer Konsolidierungszone maßgeblich für die Bestimmung des zukünftigen Kurspotenzials ist, bestimmt bei der vertikalen Methode die Länge einer signifikanten Säule das Kurspotenzial. Aufgrund der besseren Praxistauglichkeit beschränken wir uns an dieser Stelle auf die vertikale Methode.

Im nachfolgenden Beispiel für ein Aufwärtsziel repräsentiert die erste X-Säule nach dem Boden die signifikante Säule (grüne Markierung). Vor der Zählung muss stets ein Reversal abgewartet werden, damit die signifikante Säule als abgeschlossen gewertet
werden kann. Ist dies der Fall, wird die Anzahl der Boxen innerhalb der signifikanten Säule gezählt und mit der jeweiligen Box-Größe sowie dem Reversal-Faktor multipliziert. In der nachfolgenden Grafik umfasst die signifikante Säule 4 Boxen mit
der Größe von 1 Punkt.

Das Kursziel lässt sich daher wie folgt berechnen:
4 * Reversal * Box-Größe bzw. 4 * 3 * 1 = 12. Diese 12 Boxen werden im letzten Schritt ausgehend vom Tief der tiefsten O-Säule nach oben projiziert und ergeben das Kurszielpotenzial. Aktiviert wird dieses Ziel allerdings erst, wenn das Hoch der signifikanten Säule gebrochen wird (siehe gelbe Markierung).

ABB. 11: VERTIKALER COUNT ZUR BESTIMMUNG EINES AUFWÄRTSKURSZIELS.

Bei der vertikalen Methode bestimmt die Länge einer signifikanten Säule das anschließende Kurspotenzial.

TRADESIGNAL BESTIMMT DIE KURSZIELE VOLLAUTOMATISCH.

Leser, denen dieses Vorgehen zu kompliziert und aufwendig ist, dürfen sich freuen: Mit der neuesten Version von Tradesignal können Trader, Portfoliomanager und Analysten die Kurszielberechnung bequem und schnell von der Software erledigen lassen. Der „P&F Price Targets“ Indikator, der ohne Umwege per Drag & Drop in den Chart gezogen werden kann, zeigt die Kursziele sofort im Chart an.
Zur Auswahl stehen beide Zählmethoden und mehrere Patterns. Ein besonderes Highlight: Angezeigt wird nicht nur die aktuell gültige Kurszielprojektion, vielmehr werden auch alle Kurszielprojektionen aus der Vergangenheit visualisiert. Damit kann jeder User eine Art „manuellen Backtest“ durchführen und sich von der Zuverlässigkeit dieser Kurszielmethodik überzeugen lassen.

Das nachfolgende Schaubild zeigt den Verlauf des DAX-Index zwischen Mitte 2001 und 2010. Die vertikale Kurszielmethode lieferte beim DAX sowohl am Ende des Bullenmarktes 2007, als auch während der anschließenden Crash-Phase sehr gute Hinweise auf potenzielle Zielbereiche.

ABB. 12: VERTIKALE KURSZIELBESTIMMUNG BEIM DAX (BOX-GRÖSSE 1%, 3-BOX-REVERSAL-CHART).

Die vertikale Kurszielmethode lieferte beim DAX sowohl am Ende des Bullenmarktes 2007, als auch während der anschließenden Crash-Phase sehr gute Hinweise für Trader und Investoren.

WICHTIGE TIPPS FÜR DEN UMGANG MIT POINT & FIGURE KURSZIELEN.

Die Bestimmung von Kurszielen mithilfe von Point & Figure Charts erweist sich als nützliches Tool für die Analyse und die Generierung von Handelssignalen. Trotz aller Vorteile sollten folgende Aspekte beachtet werden:

  • Das Kursziel an sich ist kein ausschließlicher Grund, long oder short zu gehen.
  • Der Prozess der Kurszielprojektion ist progressiver Natur: Bevor übergeordnete Kursziele relevant werden, müssen zuvor die
    kleineren Kursziele abgearbeitet werden.
  • Negierung von Kurszielen: Wenn Kurs unter (über) das Tief (Hoch) fällt, das als Basis für ein Kursziel galt, ist der vertikale Count ad acta zu legen.
  • Cluster: Wenn horizontale mit vertikalen Kurszielen übereinstimmen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Zielprojektion erreicht wird.
  • Kombination von Counts mit Trendlinien: Ein Aufwärtsziel (Abwärtsziel) wird mit höherer Wahrscheinlichkeit erreicht, wenn dieses oberhalb (unterhalb) einer 45-Grad-Trenlinie generiert wird. Counts gegen den Trend sind dagegen mit Vorsicht zu genießen.

TRADESIGNAL – DIE PERFEKTE SOFTWARE FÜR PROFESSIONELLES POINT & FIGURE TRADING.

Point & Figure Charts bieten handfeste Vorteile bei der Analyse der Finanzmärkte – sowohl für kurzfristig orientierte Trader als auch für strategisch orientierte Investoren. Im Vordergrund stehen dabei die Filterung unwesentlicher Kursinformationen und die klare Generierung objektiver Handelssignale. Mit Tradesignal an der Seite verfügen Trader, Asset Manager und Analysten über alle erforderlichen Tools zur automatischen Erkennung profitabler Marktsituationen. Selbstverständlich lassen sich Alarme einstellen, sodass kein Signal im Eifer des Gefechts untergeht.

Für Fragen rund um Tradesignal stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wenn Sie noch kein Tradesignal-Kunde sind, stellen wir Ihnen auch gerne eine Testversion zur Verfügung.

Das war’s für heute. Take care, take profit und auf Wiedersehen.

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